Simulation

Wärmebrücken

Die Berechnung von Wärmedurchgängen in 3 Dimensionen wird durch numerische Rechenverfahren, also durch Computersimulation möglich gemacht.

Durch die Darstellung der Ergebnisse als Farbbilder, wie man sie mittlerweile von Thermografien gewöhnt ist, ist neben den numerischen Ergebnisse auch eine visuelle Analyse möglich.

Der Vergleich mit den durch die Normen geforderten Temperaturen zur Vermeidung von Oberflächenkondensation und Schimmelbildung ist dadurch direkt möglich.

Hier abgebildet sieht man einen Wandaufbau auf dem Dach einer Tiefgarage (Klimagebiet N, Niederösterreich). Es konnte gezeigt werden, dass der ursprünglich geplante Aufbau zu einem Verlauf der 9 °C Linie durch den Estrich geführt hätte.

Eine Erhöhung der Dämmauflage auf dem Garagendach wurde rechnerisch geprüft und bauphysikalisch freigegeben.

Umgebungslärm

Berechnung, Darstellung, Beurteilung und Prognose

Bereits während der Planung können schalltechnische Auswirkungen von Geräuschimmissionen, beispielsweise verursacht durch Gewerbe, Industrieanlagen, haustechnische Anlagen, etc. simuliert und hinsichtlich der Verträglichkeit geprüft werden.

Die Berechnung erfolgen auf Basis der einschlägigen Normierung (vor allem ÖNORM ISO 9613) und stellen meist Messungen (vor allem ÖNORM S 5004) die Grundlagen für eine Bewertung dar ( vor allem ÖAL Richtlinie Nr. 3). Die Darstellung erfolgt anhand anschaulicher Lärmkarten – gegebenenfalls werden Maßnahmen zur Einhaltung der Normen ausgearbeitet.

Die Berechnungsergebnisse sind Grundlagen für Gewerbeverhandlungen und stellen einen wesentlichen Aspekt in Machbarkeitsstudien und Umweltverträglichkeitsprüfungen dar.

Raumakustik

Die OIB Richtlinie 5 ist mit 1. Jänner 2013 in 5 Bundesländern in Kraft getreten.

Damit sind nicht nur die bekannten Vorgaben der Normenreihe ÖNORM B 8115 gesetzlich verbindlich, sondern einige Festlegungen neu, detaillierter, bzw. ausdrücklich strenger formuliert als bisher.

Davon sind auch die Anforderungen an die Raumakustik betroffen. Abweichungen von den geforderten Werten in Bezug auf die Nachhallzeit (bzw. auf den Schallabsorptionsgrad) sind jedoch unter bestimmten Bedingungen möglich, jedenfalls wenn die Anforderungen technisch nicht realisierbar sind.

AMiP bietet in diesem Zusammenhang folgende Leistungen an:

  • Optimierung der Schallabsorptionsflächen
  • Berechnungen und Nachweise über die erreichbaren Standards
  • Ausschreibung
  • Gutachten
  • Messung der Nachhallzeiten und der Schallabsorptionsgrade